Das alte Dorf II - Seminar mit Dr. Angelika Kroker.

Hof und Acker, Wald und Weide in Niedersachsen vor 1800.

Das alte Dorf:
Hof und Acker, Wald und Weide in Niedersachsen vor 1800

Bis ins 19. Jahrhundert wurde das Bild unserer niedersächsischen Dörfer durch die althergebrachten Formen des bäuerlichen Wirtschaftens geprägt. Vorherrschend waren ländliche Siedlungen mit einigen wenigen Hofstellen. Die Drei- oder Mehrfelderwirtschaft mit ihrem Wechsel von Getreideanbau und Brache bestimmte das Aussehen der Feldmark. Teilweise ausgedehnte landwirtschaftliche Ergänzungsflächen wie Wald- und Heideflächen, Wiesen und Änger waren zum Überleben unabdingbar.

Dieses Seminar wendet sich an Heimat- und Familienforscher, Gästeführerinnen, Regional- und Lokalhistoriker und alle historisch interessierten Bürgerinnen und Bürger. Besondere Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Welche Entwicklungen kennzeichneten die Entwicklung der niedersächsischen Siedlungen? Wie teilte sich die Dorfmark auf in Hofstellen und Gärten, Ackerflur und Wiesen, Änger, Heide und Holzungen?

Wie bearbeiteten die Bauern die Vielzahl kleiner und kleinster in der Gemarkung verstreuter Ackerparzellen? Welche Einschränkungen ergaben sich durch die aus der Gemengelage der Feldparzellen resultierende abgestimmte Bewirtschaftung der Felder (Flurzwang)?

Welche Probleme ergaben sich aus der genossenschaftlichen Nutzung der landwirtschaftlichen Ergänzungsflächen (Gemeinheiten oder Allmenden)?

Diesen und anderen Fragen wollen wir, eingehend auf Ihre Interessen und Fragestellungen, in diesem Seminar nachgehen.

 
Termin 11.11, 10:00 Uhr
 
Eintritt 40,00 Euro inkl. Kaffee und Butterkuchen